NordWest: Lebensmittel retten

Täglich werden so viele Lebensmittel vernichtet, mit denen man die Armut in der Welt schlagartig beseitigen könnte.

Um einen kleinen Beitrag zur Rettung von Essbarem und zur Linderung von Armut zu leisten, haben Ehrenamtliche in St. Johannis einen Wagen gezimmert und holen einmal in der Woche von der dortigen Der Beck-Filiale und vom REWE-Markt übrige Lebensmittel ab. Diese werden dann im Nachbarschaftstreff SIGENA an der Johannisstraße ausgegeben.

Dazu haben sie sich extra beim Gesundheitsamt erkundigt, was gegenwärtig zu tun ist, um das Angebot aufrecht halten zu können. Zu diesen Lebensmittelausgaben kommen hauptsächlich wbg-Mieter. Diese nehmen für sich Lebensmittel mit, aber auch für ihre Nachbarn im Haus, die wegen Corona gerade nicht unterwegs sein wollen oder können. Das Gebäck ist tagesfrisch und kann gut eingefroren werden, bis es eine Woche später den nächsten Schwung gibt. Dieses Engagement soll keine Konkurrenz zur Tafel darstellen, sondern diese im Sinne der Bewohner ergänzen. Es gibt so viele Lebensmittel, die nicht verkauft werden, dass selbst die Tafel nicht alle abnehmen kann.

Zwischenzeitlich kennen sich die Abholer schon etwas und sehen die Gebäckausgabe auch als netten Anlass, mit jemanden zu plaudern, den man kennt. Gerade jetzt – aber mit Abstand. 

Angela Fabian, Eugen Werner und Petra Putrino bei der Verteilung der Lebensmittel.

Mieterin Josefine Obermeier (links) nimmt das Angebot gerne an.

Fotos: Inge Spiegel

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