Die Große Drüsenameise (Tapinoma magnum) breitet sich auch in Nürnberg aus. Die eingeschleppte Art kann sehr große Kolonien bilden und sich über mehrere Grundstücke hinweg ausbreiten. Sie kann unter anderem Wege unterhöhlen oder sich in technischen Anlagen ansiedeln. Eine Gesundheitsgefahr für Menschen besteht nach aktuellem Kenntnisstand nicht.
Erkennen lässt sich die schwarze Ameise unter anderem an unterschiedlich großen Arbeiterinnen von etwa zwei bis fünf Millimetern. Auffällig sind im Sommer außerdem breite, mehrspurige „Ameisenstraßen“ und größere Mengen Erde oder Sand an den Nesteingängen. Eine sichere Bestimmung ist für Laien allerdings schwierig.
Die Stadt Nürnberg setzt deshalb auf ein gemeinsames und abgestimmtes Vorgehen. Einzelne Nester zu bekämpfen reicht meist nicht aus, wenn sich in der Umgebung weitere Kolonien befinden. Auch sollten heimische Ameisenarten nicht unnötig bekämpft werden – sie sind wichtig für das Ökosystem.
Im kommenden Frühjahr sollen weitere geeignete Methoden zur Eindämmung der Großen Drüsenameise untersucht werden.