Mit dem digitalen Haushaltsrechner zum finanziellen Durchblick

Neues Angebot der wbg hilft, Ausgaben und Einnahmen zu überblicken

Das Monatsende naht, und das Geld wird knapp. Doch wie viel wurde eigentlich für was ausgegeben? Welche Käufe waren unvermeidbar und welche überflüssig? Welche wiederkehrenden Rechnungen mussten beglichen und welche Extra-Ausgaben getätigt werden? Wer seine Finanzen unter Kontrolle halten und den Überblick bezüglich Einnahmen und Ausgaben nicht verlieren will, dem empfiehlt das Team um Robert Brey, Gruppenleiter Soziales Management, den digitalen Haushaltsrechner. Dieses Angebot ist neu und ab sofort über die Internetseite der wbg in der Rubrik „Service“ abrufbar.

Wer sich hier reinklickt, wird erst einmal vom wbg-Maskottchen "Hausi" begrüßt. Was folgt, ist eine nur allzu bekannte Frage: "Am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig?" Wer darauf mit einem klaren "Ja!" antwortet, sollte sich Brey zufolge intensiv mit seinen Einnahmen und Ausgaben beschäftigen. Das muss nicht zwangsläufig jeden Monat aufs Neue und über einen längeren Zeitraum passieren, so der Sozialpädagoge. Eine vorerst einmalige Bestandsaufnahme mit Hilfe des digitalen Haushaltsrechners könne bereits so manche Erkenntnis bringen und aufzeigen, wo Einsparpotenzial vorhanden wäre.

Der Haushaltsrechner ist benutzerfreundlich konzipiert. Das Ausfüllen erfolgt anonym, Daten werden nicht gespeichert. Insgesamt sechs Kategorien müssen ausgefüllt werden: Wohnung und Kommunikation, Mobilität, Versicherungen, Ratenverpflichtungen, sonstige Ausgaben wie Unterhaltsverpflichtungen, Vereinsbeiträge, Kontogebühren oder Streamingdienste. Außerdem werden sogenannte „Veränderliche Ausgaben“ erfasst. Dazu zählen Kosten für Kleidung, Tiere, fürs Rauchen und den Lebensunterhalt.

Nach den Ausgaben werden die Einnahmen erfasst, darunter der Nettolohn, die Rente, Arbeitslosengeld oder Grundsicherung, Kranken-, Eltern- Familien- und Kindergeld. Symbole wie ein Haus, ein Auto, ein Sparschwein und Münzgeld helfen, den Überblick zu behalten und ermöglichen ein gezieltes Vor- und Zurückblättern in den Kategorien. Bei Bedarf können einzelne Punkte unkompliziert geändert oder ergänzt werden.

Informationstexte, präsentiert vom wbg-Maskottchen "Hausi", helfen beim Ausfüllen. So rät "Hausi" beispielsweise im Feld "Freizeit/Hobbies/Kultur" die monatlichen Ausgaben für Restaurant-, Kino- und Badbesuche sowie Sport- und Kulturveranstaltungen zusammen zu fassen. Bei der GEZ-Gebühr erinnert er daran, dass der Rundfunkbeitrag vierteljährlich bezahlt wird und der monatliche Beitrag dementsprechend 18,36 Euro beträgt.

Sobald sämtliche Beträge eingetragen sind, werden die Ausgaben den Einnahmen gegenübergestellt und das monatliche Defizit, bzw. der Überschuss errechnet. Das Endergebnis kann man sich als pdf-Datei herunterladen, speichern oder auch ausdrucken.

Brey war bei der wbg selbst lange in der Mietschuldnerberatung tätig. Deswegen weiß er, wie leicht es ist, ins Minus zu rutschen und wie schwer, aus diesem Dilemma wieder herauszufinden. "Der Haushaltsrechner soll vor allem ein Bewusstsein schaffen und präventiv wirken", betont er. Über viele Ausgaben sei man sich gar nicht im Klaren. Genauso wenig wie über die vielen vermeintlich kleinen finanziellen Verpflichtungen wie Handyverträge und Streamingdienste. Solche Beträge würden sich aber irgendwann summieren und in der Menge könnten sie schließlich zu einer großen Belastung werden, so Brey. Deswegen empfiehlt er, die festen monatlichen Zahlungen möglichst gering zu halten und stets im Blick zu haben. Auch sei dringend zu empfehlen, finanzielle Rücklagen für ungeplante Ausgaben wie eine neue Waschmaschine auf dem Konto zu haben.

Dass nur diejenigen mit geringem Einkommen in die Schuldenfalle tappen würden, kann Brey indes nicht bestätigen. "Es gibt Menschen, die mit niedrigem Budget gut klarkommen und es gibt diejenigen, die trotz ausreichender finanzieller Mittel nicht haushalten können." Deswegen gibt es auch keine spezielle Zielgruppe, an die sich der digitale Haushaltsrechner richtet. Brey zufolge sei jeder dazu aufgerufen, ihn zu nutzen. Wer das als Mieter der wbg-Unternehmensgruppe tut und feststellt, dass seine Finanzen bereits in eine Schieflage geraten sind und nun frühzeitig gegensteuern möchte, kann sich an das Soziale Management der wbg wenden. Hier stehen kompetente Ansprechpartner bereit, die Tipps zum Sparen geben und darüber hinaus umfassend beraten.

Brey rät dringend dazu, keine Scheu zu haben und dieses Angebot anzunehmen. Denn je früher die Experten eingeschaltet werden, desto leichter könne das Konto wieder ins Reine gebracht und weiteres Unheil wie drohende Mietschulden abgewendet werden.

INFO
Hier geht's zum digitalen Haushaltsrechner:
https://wbg.nuernberg.de/service/haushaltsrechner/

Kontakt zum Team der Mietschuldnerberatung:
https://wbg.nuernberg.de/service/mieterservice/mietrueckstaende/Telefon: 0911 - 8004 455

Text: Nina Daebel

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