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Gemeinsam gegen wilden Müll

Britta Walthelm, Referentin für Umwelt und Gesundheit und Erste Werkleitung des Abfallwirtschaftsbetriebs Stadt Nürnberg, präsentierte am Freitag, 26. Juni 2026, einige Motive auf dem Gelände der Müllverbrennungsanlage.

Foto: Nicola Mögel

Mit der Kampagne „Respekt“ macht die Stadt Nürnberg auf das Problem illegaler Müllablagerungen aufmerksam. Seit Ende Juni 2026 sind die Motive auf Plakaten im Stadtgebiet und auf Fahrzeugen des Abfallwirtschaftsbetriebs Nürnberg zu sehen.

Die Kampagne wirbt dafür, Abfälle richtig zu entsorgen, öffentliche Flächen sauber zu halten und die Arbeit der Beschäftigten der Müllabfuhr wertzuschätzen. Denn wilder Müll verursacht zusätzliche Arbeit, beeinträchtigt das Wohnumfeld und kann für Mensch und Umwelt gefährlich sein.

Im Jahr 2025 leitete die Stadt mehr als 500 Verfahren ein. Die Verwarnungs- und Bußgelder reichten von 55 Euro für kleinere Ablagerungen bis zu 2.000 Euro bei gefährlichen Abfällen.

Auch der wbg entstehen durch die Beseitigung illegaler Müllablagerungen jedes Jahr hohe Kosten. Diese können sich letztlich auch auf die Betriebskosten auswirken und damit die Gemeinschaft der Mieterinnen und Mieter belasten.